SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

 

|01.09.2012|

Münz Extrem Kannenbäckerlauf in Ransbach-Baumbach.

 
[MW] „Extrem schöne Strecke, extrem anstrengender Kurs, extrem tolle Hindernisse, extrem gutes Wetter und extrem viel Spaß“.

Mit diesen Worten wurde vom Veranstalter Münz-Sportkonzept dieser außergewöhnliche Laufwettkampf angekündigt, und weil die Läufer vom Lauftreff SV Windhagen genau auf sowas gewartet haben erschienen sie auch sehr zahlreich und sehr neugierig auf das was da kommen mag.

Pünktlich um 14:00 Uhr gings dann los, alle 10 Sekunden stürzten sich 2 Läufer mit viel Elan auf die Hindernis-Strecke von Ransbach-Baumbach nach Höhr-Grenzhausen. Eine Besonderheit beim Start war, dass zuerst der Startblock mit den langsameren Läufern startete, dann die Läufer unter 6 Minuten/km und zum Schluss die Läufer unter 5 Minuten/km. Das war doch mal etwas ganz Neues - und eine Überraschung später beim Zieleinlauf, wie bei „Hase und Igel“!

Keiner wurde enttäuscht, die Leute haben sich mit viel Phantasie und Liebe zum Detail was Besonderes einfallen lassen. Besonders - das waren bei diesem Lauf vor allem die Hindernisse. Gleich nach wenigen Metern ging es durch einen Kriechtunnel, der uns ein erstes Mal in die Knie zwang. Später ging es gleich mehrfach durch den Brexbach, an der Zugbrückenhalle, der Heimat des TTC Grenzau, unter Tischtennisplatten her, dann rauf zur Burg Grenzau und über ein Limes-Hindernis. Beim Lauf durch das Keramik Museum blieb Zeit für Kunst, bei den Heuballen- oder Paletten-Hindernissen ging es nur ums blanke Überwinden. Knifflig war auch diese überdimensionale Hüpfburg im Herzen von Höhr-Grenzhausen: Schuhe aus, durch das Hindernis, danach Schuhe suchen - fleißige Helfer hatten diese vor dem Hindernis eingesammelt und sie am Ende wieder aufgereiht. Mancher hatte das in der Hektik nicht mitbekommen.

Die Kilometer vergingen wie im Flug, durch die Hindernisse war die Strecke so abwechslungsreich - plötzlich war man schon bei Km 8 und hatte das Gefühl gerade erst losgelaufen zu sein. Kurz vor dem Ziel kam es dann für die Teilnehmer beim „Tresor“ zu Wartezeiten. Das Hindernis war extrem liebevoll gestaltet, doch leider ein Engpass den das Orga-Team von Münz erst zu spät wahrgenommen hat. Es wurde aber Versprochen, für das kommende Jahr für Verbesserung zu sorgen.

Nach und nach kamen alle von uns im Ziel an: pitschnass und schmutzig, ein paar blaue Flecken, ein blauer Zeh oder ein Krampf auf dem Parkplatz - alles egal, im Ziel war alles schnell wieder vergessen - es war einfach genial und hat super Spaß gemacht. Sonst läuft man nur nach Zeit, hier war der Spaß im Vordergrund. So extrem weil ungewohnt die Herausforderung auch sein mag, dieser Lauf faszinierte und forderte zugleich. Hier zählte das Mitmachen, das Durchhalten - und dass am Ende jeder seine Schuhe wiedergefunden hat ;-)

 

 

http://www.rhein-zeitung.de/cms_media/module_img/1342/671375_1_articlepopup_extremlauf_2012_kannenbackerland_06.jpg

 

Ergebnisse Einzelläufer: 15,4 km

Name

Zeit

Platzierung ges.

Platzierung AK

Ley Heinz-Dieter

01:20:35

23   m/w

4

Wohlfahrt Marion

01:29:41

 4   m/w

2

Frings-Salz Birgit

01:37:36

  9   m/w

1

Heidrich Michael

01:39:35

91  m/w

13

Weyrauch Rainer

01:39:54

93  m/w

20

Riedel Dirk

01:41:30

97  m/w

10

Weyrauch Ilka

01:49:53

19  m/w

5

 

Ergebnisse Team Frauen: 15,4 km

Name

Zeit

Platzierung ges.

Platzierung AK

„Hübbelrunners“

Kowalski Simone /

Neubert Hilde

 

01:38:52

 

5

 

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„Ute Meffert“

Meffert Ute /

Fischer Astrid

 

02:01:06

 

11

 

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2012-09-01-Kannenbaeckerlauf 2012.pdf