SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

31. BMW-Marathon in Frankfurt am Main 28.10.2012 

 

 

 
[HeiDi] Nach 10 Wochen Trainingszeit war nun endlich der Tag gekommen. Sonntag morgens gegen 6.30 Uhr machte ich mich bei - 3º C auf den Weg nach Frankfurt.

 

Parken konnte man im Parkhaus Rebstock am Messegelände. Von dort aus ging es weiter mit dem Shuttle-Bus bis zum Startgelände am Messeturm. Die Startunterlagen wurden mir netterweise schon tags zuvor von Familie Fiebiger mitgebracht, so dass ich mich nicht mehr in die Reihen der Wartenden einreihen musste. Daher blieb mir ausreichend Zeit, mich innerhalb der Marathon-Messe umzuschauen, zumal es draußen noch immer ziemlich kalt war.

 

Die 16.000 Läufer wurden aufgefordert 30 Minuten vor dem Start in Ihrem Startblock Aufstellung zu nehmen. Nach dem Startschuss wurden die einzelnen Startblöcke im 10-Minutenrythmus auf die Strecke geschickt.

 

Auf den ersten Kilometern herrschte noch sehr viel Gedränge, aber nach ca. 3 km fand ich meinen Rhythmus. 13 km ging es durch die Innenstadt, dann überquerten wird den Main und liefen bis Kilometer 25 auf der anderen Mainseite.

Obwohl die Zuschauer hier nicht so zahlreich waren, war die Stimmung trotzdem super gut.

 

Ab Kilometer 35 wurde die Zuschauermenge immer größer und die Stimmung steigerte sich mit jedem Kilometer. Schon draußen auf der Straße, vor der Zielhalle, konnte man die Menschen in der Messehalle jubeln hören. Dies verlieh mir auf den letzten 200 Metern fast Flügel.

 

Der Zieleinlauf über den roten Teppich verursachte bei mir eine Gänsehaut, wie ich sie selten erlebt habe, vielleicht auch deshalb, weil gerade in diesem Moment die Siegerehrung des Marathon-Siegers stattgefunden hatte, und der Konfettiregen noch über mich herunterrieselte.

 

Nach dem Überlaufen der Ziellinie verriet mir meine Uhr, dass ich meine angestrebte Zeit, und damit meine persönliche Bestzeit erreicht hatte. Nach 03:14:41 Stunden war ich im Ziel.

Wegen der vielen einlaufenden Läufer wurde man aufgefordert, die Halle zügig zu verlassen und wurde weiter nach draußen in das Verpflegungsdorf geleitet. Dies war auch gut so, denn hier gab es Essen und Trinken in Mengen.

 

Nun freute ich mich auf eine schöne, warme Dusche, was auch trotz der vielen Läufer relativ schnell möglich war.

 

Während meines Trainings schwärmte Mario, dass der Zieleinlauf über den roten Teppich das Highlight dieses Laufes ist. Er hat Recht behalten.
2012-10-28-frankfurt.pdf