SV Eintracht
Windhagen 1921 e.V.

Markus Blechinger verstärkt den SV Windhagen.

Am Ende der Winter-Wechselperiode gelang dem SV Windhagen noch ein  „Last-Minute-Transfer“. Der 25 Jahre alte Markus Blechinger wechselt mit sofortiger Wirkung vom Amateur Oberligisten SpVg Burgbrohl zum Rheinlandligisten.

Markus wohnt in Asbach vor den Toren Windhagens und stand schon länger im Focus des SVW. Durch die Ereignisse in Burgbrohl (kompletter Oberligakader wurde ausgetauscht) bestand nun die Möglichkeit des Transfers.

Der Mittelfeldspieler spielte in seiner Jugendzeit u.a. beim 1.FC Köln und dem Bonner SC. Als Senior war er in Oberpleis, Mondorf, 2 Jahre in der Oberliga bei Windeck und zuletzt halt in Burgbrohl aktiv.

Somit wurde die im Kader entstandene Lücke nach dem Wechsel von Oliver Focke zurück zum SV Rheinbreitbach geschlossen und man hofft die Qualität der Mannschaft kurz- und langfristig nochmal steigern zu können.

SVW beginnt mit der Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison.

Fünf Wochen bereitet sich die erste Mannschaft des SV Windhagen ab kommenden Sonntag auf die verbleibenden 16 Spiele in der Rheinlandliga vor, um das große Ziel „Klassenerhalt“ zu erreichen. Man ist fest gewillt alles dafür zu tun, dass das „Abenteuer Rheinlandliga“ kein einmaliges Abenteuer bleibt und man auch in der nächsten Saison in der höchsten Amateurklasse des Verbandes spielen darf. Die Chance ist gut, dieses Ziel zu erreichen, es bleibt aber ein langer harter Weg.

Bisher hat man gesehen, dass man in der Liga mithalten kann, es wurde aber auch deutlich, dass dies nur mit einer hundertprozentigen Leistung funktioniert, wies es bei einigen viel zu hohen Klatschen deutlich wurde. Mit 23 Punkten steht der SVW als Tabellendreizehnter im Soll und hat somit sechs Mannschaften in der Tabelle hinter sich. Die Anzahl der Absteiger kann Ende der Saison zwischen zwei und fünf Teams variieren, abhängig von der Anzahl der Absteiger aus der Oberliga  und dem Abschneiden des Tabellenzweiten in der Aufstiegsrelegation. Hier möchte man sich aber nicht auf irgendwelche Rechenspiele einlassen, so dass das Minimalziel Platz 14 lautet.

Personell haben sich einige Konkurrenten im Abstiegskampf verstärkt, wobei man selber aber wie in den Vorjahren in der Winterpause kaum Veränderungen vorgenommen hat und dem vorhandenen Kader vertraut. Mit Oliver Focke, der zum SV Rheinbreitbach zurückkehren wird, gibt es nur einen Abgang. Als Neuzugang kann der Spielführer der Aufstiegsmannschaft Alexander Alt gesehen werden, der nach seinem halbjährigen Studienaufenthalt in den USA in der Rheinlandliga bisher noch nicht zum Einsatz kam. Auch Stephan Krist steht nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung, während Adrian Glos sich in der Winterpause einen Fußbruch zuzog und erst mal ausfallen wird. Bis zum Start in Betzdorf stehen für den SVW fünf Testspiele an. Das erste Spiel bestreitet man am Sonntag, den 22.1. beim Mittelrhein-Bezirksligisten FV Oberkassel. Es folgen Spiele gegen die Bezirksligisten Bad Honnef und Ataspor Urmitz, sowie gegen die Landesligisten Deutz und Homburg-Nümbrecht.
 

So 22.01.2017 14.30 Uhr 
FV Oberkassel (Bezirksliga) – SV Windhagen I

Rasenplatz/Kunstrasen Oberkassel, Am Stingenberg, 53227 Bonn

So 29.01.2017 15.15 Uhr 
SV Deutz (Landesliga) – SV Windhagen I

Kunstrasenplatz Dr.-Simons-Straße, Dr.-Simons-Str. 10, 50679 KÖLN

Mi 01.02.2017 20.00 Uhr 
SV Windhagen I  - Ataspor Urmitz (Bezirkslga)

Kunstrasen, Hohner Straße 2, 53578 WINDHAGEN

So. 05.02.2017 15.00 Uhr
FV Bad Honnef - SV Windhagen I
Kunstrasenplatz, Schmelztalstraße, 53604 Bad Honnef

So 12.02.2017 15.15 Uhr
Homburg-Nümbrecht (Landesliga) – SV Windhagen I

Kunstrasen, Mateh-Yehuda Str. 9, 51588 Nümbrecht

So 19.02.2017 15.30 Uhr
Meisterschaft (A) SG 06  Betzdorf – SV Windhagen I

Stadion, Rasenplatz, Eberhardystr., 57518 Betzdorf

Das Abenteuer Rheinlandliga kann beginnen.

Martin Lorenzini (Trainer)
hintere Reihe: Stefan Zent, Sebastian Alt, Gökhan Akcakoca,
 Fatos Prenku, Adrian Glos
vordere Reihe: Armando Grau, Thomas Jungbluth, Julian Schmitz, Sead Silkovic
Am Freitag ist es so weit: die erste Mannschaft des SV Windhagen beginnt mit der Vorbereitung auf die erste Saison in der höchsten Spielklasse des Verbandes, der Rheinlandliga. Dabei war die Sommerpause extrem kurz, da die Saison in der Bezirksliga durch das Entscheidungsspiel eine Woche länger dauerte wie erwartet und man durch den Aufstieg eine Woche früher wie die restlichen Ligen wieder loslegt. Aber trotz der hohen physischen und psychischen Belastungen geht der Blick voller Vorfreude voraus. Durch den freiwilligen Rückzug der SpVg Wirges aus der Amateur Oberliga spielt die Rheinlandliga erstmalig mit 19 Mannschaften, so dass 36 Spiele anstehen. Ein echtes Abenteuer, das man mit großer Vorfreude angeht.

Wer hätte vor vier Jahren gedacht, dass sich der damalige Abstiegskandidat der B-Klasse mit tollen Vereinen wie Mayen, Wirges, Betzdorf, Eisbachtal, Mehring, Mülheim-Kärlich und vielen anderen messen darf. Der Respekt ist groß, der Wille aber auch. Somit will man die gut fünfeinhalb Wochen dauernde Vorbereitung nutzen, um eine gute Basis für die lange Saison zu schaffen.  Neben vielen Trainingseinheiten bei denen Trainer Lorenzini, die co Trainer Klos und Prenku, Torwarttrainer Quardt und Physio David Höhler verschiedenste Schwerpunkte setzen werden, wird auch die Zusammenarbeit mit dem benachbarten Partner, dem Sportpark Windhagen, eine wichtige Rolle spielen.

Der erste Höhepunkt ist das Trainingslager vom 8. bis 10.Juli. Nicht zuletzt ein wenig aus Aberglauben, geht es hier wieder in den Hunsrück, um sportlich und menschlich ein Team zu formen und sich auf gemeinsame Ziele einzuschwören. Sonntags steht dort um 15 Uhr auf der Sportwoche des TuS Kirchberg das erste Testspiel gegen den Bezirksligisten SG Argenthal an.

Bereits am Mittwoch, den 13.Juli kommt es zum Dejavu. Man tritt in Straßenhaus bei der SG Ellingen an. Trotz der großen Konkurrenz im Vorjahr zeigt dies, dass beide Seiten ein gutes Verhältnis zueinander behalten haben. Es folgt ein Testspiel beim Mittelrhein-Landesligisten SV Lohmar (Sonntag 17.Juli) und der Siebengebirgs-Cup in Oberpleis. Dort trifft man am Montag, den 18.Juli auf den benachbarten B-Ligisten SF Aegidienberg und am Samstag, den 23.Juli auf den gastgebenden Landesligisten TuS Oberpleis. Am Sonntag, den 24.Juli steht dann ggf. das Endspiel oder das Spiel um Platz drei an. Leider abgesagt werden musste vom Gastgeber das Turnier in Horressen, da der neue Kunstrasenplatz dort noch nicht fertig ist. Somit muss man umplanen.


Nach jetzigem Stand  erwartet man den aufstrebenden Bezirksliga-Aufsteiger und Rheinland-Pokalfinalisten SG Niederrossbach am Dienstag, den 26.Juli um 20 Uhr zu Hause. Ob ein weiteres in Horressen geplantes Spiel noch stattfindet, steht noch nicht fest, genauso wenig, wie, ob man in der ersten Runde des Rheinlandpokals antreten muss. Fest eingeplant ist aber der abschließende Test am Dienstag, den 2.8. zu Hause gegen den Mitte-Bezirksligisten TuS Oberwinter.

Personell hat sich der Kader etwas verändert. Acht Abgängen stehen acht Zugänge gegenüber. Während bekanntlich Philipp Lissen und Nico Schiela als Trainer und co Trainer die zweite Mannschaft übernehmen, werden auch Nico Pütz und Moritz Schmitz in die B-Liga Zweitvertretung es SVW wechseln. Timo Stumpf beendet nach seinem dritten Kreuzbandriss vorerst seine Karriere. Extern wechseln Micki Siebert, der aus beruflichen Gründen zu seinem Heimatverein FV Erpel zurückkehrt, Marcel Rüddel, den es zum A-Ligisten SV Rossbach zieht und Lothar Hilkes (Ziel unbekannt).

Neu hinzu kommen: Sebastian Alt (eigene U19), der somit seinen Brüdern Christopher und Alexander in den Kader der Ersten folgt., Thomas Jungbluth, der bereits als A-Jugendlicher zum Landesliga-Kader des TuS Oberpleis gehörte und im Tor in Konkurrenz steht zu Julian Schmitz, der nach einem erfolgreichen Jahr bei der SG Hachenburg zum SVW zurückkehrt. Vom SV Rheinbreitbach kommt ein weiterer Spieler zum SVW, der ins erste Seniorenjahr geht. Der vielseitige Spielführer der SVR U19 Adrian Glos kommt mit der Empfehlung von 27 Toren in der A-Jugend-Bezirksliga zum SVW. Neben Ömer Özmen, der bereits im Vorjahr zum Kader der ersten Mannschaft gehörte, stehen somit vier Spieler im Kader, die ins erste Seniorenjahr gehen. 

Vom Konkurrenten um den Aufstieg, der SG Ellingen, wechseln mit Stürmer Fatos Prenku, der in Asbach wohnt und dessen Bruder Labi ja bereits als spielender co Trainer erfolgreich beim SVW agiert, und dem Mittelfeld-Strategen Stefan Zent aus Vettelschoss, gleich zwei Spieler nach Windhagen. Schließlich kommen mit Gökhan Akcakoca (SG Bad Breisig) und Armando Grau (FV Engers) zwei Spieler mit Rheinlandligaerfahrung nach Windhagen. Eventuell stößt abschließend noch ein weiterer Spieler im Laufe der Woche dazu. In Kürze wird der Spielplan veröffentlicht, den man mit Spannung erwartet. 

Der Weg in die Rheinlandliga – Teil 1!!!!

 
Foto: Jörg Niebergal  
Ehe der größte Erfolg der Vereinsgeschichte am 28.Mai 2016 in Puderbach durch einen 2:0 Erfolg im Entscheidungsspiel gegen Ellingen vor rund 2300 Zuschauern gesichert wurde, stand ein langer harter Weg hinter den Verantwortlichen und den Spielern des SV Windhagen.

Dieser begann eigentlich schon in der Winterpause der Saison 2011/2012. Damals stand man in der B-Klasse mit dem Rücken zur Wand und neben Rückkehrer Volker Berghoff vom VfB Linz, wurden mit Michael Rubel und Mustafa Bourzadaoui im Winter zwei ehemals höherklassige Spieler reaktiviert, die für den Klassenerhalt sorgen sollten. Dies gestaltete sich schwerer wie gedacht, aber nachdem die beiden letzt genannten als Spielertrainer das Kommando übernahmen, wurde durch eine tolle Siegesserie in den letzten sechs Spielen der Saison, doch noch die Klasse gehalten.

Während Mustafa danach zu seinem Heimatverein Mondorf zurückkehrte, blieb Michael Rubel als co Trainer und war mit Jens Brzenk, der als co Trainer zu seinem Heimatverein Windhagen zurückkehrte, mit Cheftrainer Martin Lorenzini, der diese Tätigkeit in seinem Wohnort übernahm, für die erste Mannschaft verantwortlich. Man wollte erfolgreichere Zeiten einläuten und holte mit den Alt-Zwillingen Christopher und Alexander, Nico Schiela und Sven Fischer weitere alte Windhagener zurück, reaktivierte den Neustädter Philipp Lissen, der inzwischen in Windhagen lebt und arbeitet, und verstärkte das Team mit drei externen Spielern. Mathias Metzen löste sein Versprechen ein, seinem damaligen Trainer aus Linz zu folgen (egal wohin) und brachte gleich Tobias Blumenthal nach Windhagen mit. Zudem kam Marcel Rüddel aus Sankt Katharinen. Alle Spieler, bis auf Jens, der letztes Jahr im Sommer beruflich bedingt aufhören musste und Sven, der in die 2. ging,  gingen alle den Weg bis in die Rheinlandliga mit. In der B-Klasse gelang in der Saison 2012/2013 dann der souveräne Gewinn der Meisterschaft. Vielleicht war das erste Saisonspiel in Oberbieber (1:0) im nachhinein betrachtet sogar das härteste Spiel. Mit Rengsdorf kristallisierte sich dann nur ein ernsthafter Konkurrent heraus, der am Ende aber auch klar distanziert wurde. Bereits am Abend des 30.April 2013, also zu Beginn der Mainacht, stand der Aufstieg ungeschlagen in die A-Klasse fest. Erst am letzten Spieltag, als es um nichts mehr ging, setzte es dir erste Niederlage, in Leubsdorf (1:2) durch ein Gegentor in der letzten Minute der Saison. 26 Spiele, 24 Siege, 1 Unentschieden und 1 Niederlage. Bereits hier zeigte sich die Stärke der Mannschaft: Konstanz.

Mit einem nur leichten veränderten Kader ging man in die A-Klasse. So kamen u.a. die Spieler Stumpf und Siebert dazu, die in den nächsten Jahren sportlich wie menschlich zu festen Größen wurden. Zwar setzte man sich das Ziel nach oben zu gucken, wie die Saison dann aber verlief, hatten selbst die größten Optimisten nicht erwartet. Auch diesmal war der erste Spieltag ein schweres Stück Arbeit (1:1 gegen Mitaufsteiger Rengsdorf), ehe es fast von alleine lief. Eine unglaublich starke Defensivarbeit (12 Gegentore in 26 Spielen) waren die Basis für eine nie gefährdete Meisterschaft. Bereits am 7.April 2014 konnte man den Titel und den souveränen Durchmarsch  feiern und auch diesmal gab es erst nach dem Titelgewinn die einzige Saisonniederlage (0:1 zu Hause gegen Asbach). 26 Spiele, 21 Siege, 4 Unentschieden und 1 Niederlage bedeuteten bei 67:12 Toren mit 67 Punkten die Kreismeisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga.

Allen Beteiligten war klar, dass es in der Bezirksliga entweder heißt „oben mitspielen“ oder „Abstiegskampf“. Unter anderem mit den Top-Verpflichtungen Stefan Krist und Pawel Klos ging man in die Saison. Auch aus heutiger Sicht erfüllten die beiden die Erwartungen in jeder Hinsicht und bereicherten das Team sportlich wie menschlich enorm. Früh war zu erkennen, dass man das selbst gesteckte Ziel, im ersten Bezirksligajahr nach oben zu gucken, erreichen würde. Man spielte ein gute Saison, war zeitweise sogar ganz nah dran am späteren Meister, der SG Altenkirchen-Neitersen, beendete die Saison aber schließlich auf einem sensationellen 2.Platz. In 30 Spielen gab es 17 Siege, 6 Unentschieden und 7 Niederlagen bei 67:35 Toren und 57 Punkten.

Da Stillstand Rückschritt bedeutet, analysierte man die erste Saison und wollte sich in der Saison 2015/2016 verbessern. Dies konnte tabellarisch nur Platz eins sein, was für viele unrealistisch erschien. Wichtiger war, aber dass andere Dinge verbessert werden sollten. Die eklatante Auswärtsschwäche sollte abgestellt werden, der Kader musste breiter aufgestellt werden und der beruflich bedingte Ausfall von Jens Brzenk, der drei Jahre der Kopf der Mannschaft war, mussten kompensiert werden. Höhe Hürden, die es vor der zweiten Bezirksligasaison zu bewältigen gab ….

Der Weg in die Rheinlandliga – Teil 2!!!!

 
Frühzeitig begann man in Windhagen die zweite Bezirksligasaison zu planen. Es gab einige Veränderungen im Kader. So verließen fünf Spieler, die nicht genügend Einsatzzeiten bekamen, den Verein, zwei Spieler gingen in die zweite Mannschaft und co Trainer Jens Brzenk veränderte sich beruflich und stand somit nicht mehr zur Verfügung.

Die acht Abgänge wurden mit acht Neuzugängen kompensiert. Stefan Krautscheid (Ellingen) fasste aufgrund einiger Verletzungen eigentlich nie richtig Fuß, bei Oliver Focke (Rheinbreitbach) war klar, dass er aufgrund seines Kreuzbandrisses frühestens ab der Winterpause zur Verfügung stehen würde und Moritz Schmitz, wurde als Perspektivspieler aus der eigenen U19 genauso wie Ömer Özmen (TuS Asbach), der sogar noch A-Jugend spielen konnte, in den Kader genommen. Die anderen vier Neuzugänge sollten sofort das Niveau heben und erfüllten die angedachten Aufgaben.  Labinot Prenku (SG Bad Breisig) kam mit C-Lizenz als spielender co Trainer zum SVW und wuchs im Lauf der Zeit immer besser in die zentrale Rolle. Sportlich, wie menschlich wurde er zu einem wichtigen Kopf der Truppe.

Aus der B-Klasse (Rheinbrohl) kam David Höhler, der in jungen Jahren schon mal in Bad Breisig Rheinlandliga spielte, danach aber verletzungs- und berufsbedingt nur unterklassig spielte. Nun wollte er nochmal angreifen und tat dies mit großem Erfolg. Im nachhinein betrachtet ein ganz wichtiger Transfer. Auch außerhalb des Platzes wurde David als ausgebildeter Physiotherapeut zu einem wichtigen Stützpfeiler der ersten Mannschaft. Aus Linz kam der junge Linksfuß Joscha Brandt, der durch seine Vielseitigkeit und seinen technischen Fähigkeiten im Laufe der Saison immer wichtiger wurde. Schließlich gelang mit Roman Borschel, der im Mittelrhein schon jahrelang für Furore sorgte, ein echter Überraschungstransfer.  Roman bestach durch seine technischen Fähigkeiten und machte in vielen wichtigen Spielen den kleinen Unterschied aus.

Bevor die Saison überhaupt begann, gab es aber den ersten Schock. Im Trainingslager im Hunsrück riss sich Torwart Timo Stumpf erneut das Kreuzband und sein langfristiger Ausfall war unvermeidlich. Kurzfristig konnte man als Ersatz noch Lothar Hikes (zuletzt vereinslos und davor SV Rheinbreitbach) verpflichten. Ansonsten erfüllte das Trainingslager sportlich wie menschlich alle Erwartungen. Nach insgesamt 11 Testspielen ging es am Sonntag, den 16.8. endlich los.

Vor 300 Zuschauern gab es zu Hause eine knappe, aber nicht unverdiente 1:2 Niederlage im Lokalderby gegen Linz. An dem Tag ein Schock, im nachhinein betrachtet aber nicht mehr so überraschend, da der VfB viele gute Spiele absolvierte und am Ende der Saison einen guten dritten Platz erreichte. So stand man in Hamm bereits unter Druck und es gelang am Ende ein 3:2 Auswärtssieg. Nach klaren Siegen gegen Puderbach (6:2) und bei Wirges 2 (4:0) ging der Weg nach oben und es kam zum ersten Aufeinandertreffen mit dem Lokalrivalen Ellingen. Obwohl der SVW spielerisch eins der besten Saisonspiele zeigte, stand man nach insgesamt 10 (!) vergebenen Großchancen mit leeren Händen da. Ellingen siegte in Windhagen 2:0. Als in der Woche darauf auch das Pokalspiel zu Hause gegen Linz nach einer desolaten Leistung mit 0:3 verloren ging, war für viele „Experten“ klar, dass der SVW nicht den Hauch einer Chance im Titelkampf haben würde. Unvergessen, aber aus heutiger Sicht  auch große Motivation, waren die Sprüche, die sich die Windhagener Mannschaft nach dem Spiel anhören musste. Es konnte damals niemand ahnen, dass man die Saison mit 12 Punkten Vorsprung vor Linz abschließen sollte.

Es folgte ein ganz wichtiges Auswärtsspiel in Müschenbach. Dank einer kampfstarken Leistung bekam man die zwei Niederlagen aus den Köpfen und gewann bei der starken SG mit 2:0. Es folgten drei weitere Siege (zu Hause gegen Osterspai 7:1, in Bad Ems 3:0 und zu Hause gegen Berod mit 4:1). Somit stand das Team auf einmal auf Platz eins, ehe der nächste Rückschlag erfolgte. In Elbert setzte es eine verdiente 2:4 Niederlage. Aber auch diesmal konnte das Team dies verkraften und zeigte eine Stärke in der Saison. Charakter und sofortiges Wiederaufstehen. Trotz starker Gegner gab es bis zur Winterpause keine Niederlage mehr: 3:0 zu Hause gegen Hundsangen, 3:1 in Westerburg und zwei Heimsiege gegen die direkte Konkurrenz aus Weitefeld (3:0) und Wissen (auch 3:0). Trotzdem verspielte  man am letzten Hinrundenspieltag mit einem 0:0 in Montabaur die mögliche Herbstmeisterschaft. Diese ging an Ellingen, die ebenfalls extrem konstant spielten. Noch vor der Winterpause gab es zwei Rückrundenspiele. Es gab die wichtige Revanche mit einem 1:0 Auswärtssieg auf dem Linzer Kaiserberg und dank Petrus (das letzt Ellinger Spiel vor der Winterpause fiel witterungsbedingt aus) ging man als Spitzenreiter in die Winterpause, da man Hamm zu Hause mit 4:0 schlagen konnte.

Man entschied sich im Winter nicht personell nachzulegen, sondern die sportlich und menschlich intakte Mannschaft zusammenzuhalten und ihr im Meisterschaftskampf zu vertrauen. Ellingen und Windhagen hatten sich schon leicht gegenüber den direkten Verfolgern aus Linz und Weitefeld abgesetzt. Ellingen schien ernst machen zu wollen und verpflichtete im Winter gleich nochmal vier starke Spieler, während der SVW kurzfristig noch vier Spieler verlor. Fabian Buchmüller (nach Vettelschoss, da er beruflich bedingt nur noch Freitags trainieren konnte), Kay Fuhrmann (studienbedingt in die 2.Mannschaft) und Oliver Focke, den es kurzfristig für ein halbes Jahr nach Neuseeland zog, fielen genauso aus wie Nico Schiela nach einem Motorradunfall. Schon wurde die Entscheidung den Kader nicht zu verstärken stark in Frage gestellt. Als man nach einer durchwachsenen Wintervorbereitung im ersten Saisonspiel im Jahre 2016 beim Tabellenletzten in Puderbach nicht über ein 1:1 hinauskam, schien das Pendel in Richtung Ellingen zu schlagen, die wieder Platz 1 übernahmen.

Der Weg in die Rheinlandliga – Teil 3!

 
Nach dem missglückten Auftakt ins Jahr 2016 stand man punktgleich mit Ellingen, die aber ein Spiel weniger gespielt hatten, an der Tabellenspitze, ehe ein alter Bekannter eingriff: Petrus. Eine Woche vor dem Spitzenspiel fiel das Ellinger Spiel in Weitefeld aus, während Windhagen Selbstvertrauen sammeln konnte. Man präsentierte sich deutlich stärker wie in der Vorwoche in Puderbach und konnte zum einen durch ein klares 6:2  gegen Wirges 2 Selbstvertrauen sammeln und zum anderen mit drei Punkten Vorsprung, wenn auch mit zwei Spielen mehr, zum Spitzenspiel nach Straßenhaus fahren.


Bei tollem Wetter boten rund 400 Zuschauer einen tollen Rahmen, die einen glänzend aufgelegten SVW sahen. Hochkonzentriert und zweikampfstark, mit einer hohen Effektivität nach vorne, gelang ein in der Höhe unerwarteter, aber verdienter, 4:0 Auswärtserfolg. Nun hatte man 6 Punkte Vorsprung, so dass der Konkurrent nur durch zwei Siege in den schweren Auswärtsspielen gleichziehen könnte. Das Pendel schien in Richtung Windhagen zu schlagen. Es folgte ein 1:0 Zittersieg gegen Müschenbach und ein klares 5:1 in Osterspai. In der Zeit wackelte Ellingen, aber sie fielen nicht: 3:0 in Montabaur, ein 5:4 Zittersieg in einem dramatischen Spiel gegen Linz und ein äußerst glücklicher 3:2 Erfolg im Nachholspiel in Hundsangen. Der Vorsprung betrug nur noch drei Punkte. Es folgte für den SVW ein 3:1 gegen Bad Ems und wieder musste man dann bei einem Abstiegskandidaten Punkte liegen lassen: 0:0 in Berod. Währenddessen siegte Ellingen in Hamm, zu Hause gegen Puderbach und spielte Unentschieden im Nachholspiel in Weitefeld.

Somit gingen die beiden Teams punktgleich in die letzten 5 Spieltage und das deutlich leichtere Restprogramm schien für Ellingen zu sprechen. Aber was bedeutet in der starken Bezirksliga Ost schon leicht? Dies zeigte schon am 26.Spieltag: Ellingen gewann 1:0 gegen Wissen, obwohl diese sogar einen Elfmeter kurz vor Schluss verschossen und Windhagen gewann äußerst glücklich durch ein Tor in der 90.Minute mit 1:0 in Hundsangen. Aber vielleicht war aber auch diese Konstanz in vielen knappen Spielen der Unterschied der beiden Spitzenteams zum Rest der Liga. Am 27.Spieltag konnte der SVW bereits Freitags, wieder durch ein hauchdünnes 1:0, diesmal gegen Westerburg, vorlegen. Somit setzte man Ellingen unter Druck, die Samstags dann überraschend mit 0:2 gegen Müschenbach verloren.

Jetzt hatte der SVW drei Punkte Vorsprung vor den letzten 3 Spielen, die es aber vom Programm her noch in sich hatten. Zuerst standen zwei ganz schwere Auswärtsspiele an. Beim Tabellenvierten Weitefeld, die bis dahin noch kein Saisonspiel zu Hause verloren hatten, lag man früh 0:1 hinten, konnte das Spiel dank einer tollen zweiten Halbzeit noch drehen und man konnte einen 4:2 Sieg landen. Eine Woche später konnte auch das vorerst letzte Auswärtsspiel der Saison gewonnen werden. Mit einer gehörigen Portion Glück gelang ein 1:0 Auswärtssieg beim starken VfB Wissen. Aber auch Ellingen gewann beide Spiele in dieser Zeit, wobei dies aller Ehren wert war, da die SGE nach dem Spiel in Osterspai den tragischen Tod Ihres Torwarttrainers Jürgen Noll miterleben mussten. Es zeigte sich, dass Fußball immer noch eine Nebensache ist und somit deutlich in den Hintergrund geriet. Am letzten Spieltag sprach somit alles für Windhagen, da ein einziger Punkt zu Hause gegen Montabaur gereicht hätte, um den Meistertitel perfekt zu machen.

Es kam eine Partie, die wohl nicht nur die Spieler, sondern auch die fast 500 Zuschauer, die in Feierlaune auf den Platz kamen, nicht vergessen werden. Nach 53 Minuten führte der SVW 2:0 und alles schien entschieden. Was dann folgte, ist wohl nur beim Fußball möglich. Nach 7 Gegentoren in der gesamten Rückrunde, ließ man in den letzten 35 Minuten 5 Gegentore zu und verlor mit 3:5. Es spielte sich alles wie im Film, wie unter Schockstarre ab und so richtig konnte nach dem Abpfiff keiner fassen, was passiert war. Der Applaus der vielen Zuschauer tat aber gut. Durch das 4:2 von Ellingen in Berod beendeten beide Teams mit superstarken 72 Punkten die Saison. Da im Rheinland das Torverhältnis nicht zählt, welches für Windhagen gesprochen hätte, kam es zum dramatischen Show Down in der Bezirksliga Ost zwischen den Top-Teams aus Windhagen und Ellingen. Ein Spiel, in dem sich alles entscheiden sollte: Meisterschaft und Aufstieg in die Rheinlandliga. Die Festlegung des Austragungsortes ist auch aus heutiger Sicht als, vorsichtig gesagt, äußerst unglücklich zu bewerten.  

Aber der SVW betrachtete das Spiel als Auswärtsspiel, da man auswärts in dieser Saison alle Spitzenteams besiegen konnte. Tolles Wetter und unglaubliche 2145 zahlende Zuschauer boten einen tollen Rahmen für das Endspiel. Dank einer herausragenden Defensivarbeit und zwei späten Toren (76. Und 81.Minute) schaffte  die Mannschaft des SV Windhagen einen vielumjubelten 2:0 Sieg. Eine unglaublich dramatische Saison endete erfolgreich. Durch den dritten Aufstieg in den letzten 4 Jahren schaffte man den Sprung in die Rheinlandliga. Nach umfangreichen Feierlichkeiten folgte die kurze Sommerpause, ehe es am 1.Juli mit dem Training wieder losgeht.

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Jahreskarte erhältlich.


 

Ab sofort können Dauerkarten für die Saison 2016/17 erworben werden. Mit dem Erwerb einer Jahreskarte können Sie einen wichtigen Beitrag leisten, um den SV Windhagen auch in der kommenden Spielzeit zu unterstützen.

 

Zum Preis von 80,-- Euro, (Ermäßigt 50,- €) ist sie für alle  Meisterschafts-Heimspiele der 1., 2. und 3. Mannschaft gültig. Der Erwerb ist zu jedem Heimspiel möglich und ermäßigt sich anteilig zu den verbleibenden Spielen.

 

Für die Rheinlandliga ist ein Eintrittspreis von 5,-- Euro für Vollzahler üblich. Für Rentner, Behinderte, Studenten und Frauen gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von 3,00 Euro. Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lj. haben freien Eintritt.

 

Karten können bestellt werden bei:
Rainer Hilbers
Rainer.Hilbers@nilfisk-alto.com
0 26 45 97 22 50 oder 0 171 30 58 300