SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

|08.05.2009
Jetzt hilft nur noch Hoffen
Freitag 08.05.2009 19.30 Uhr
SSV Heimbach-Weis - SV Windhagen 2:1 (1:0)

Schmerzhafte Niederlage beim Tabellenletzten. Rumpelfussball beim feststehenden Absteiger und gleichzeitiger Sieg von Steinefrenz bescheren dem SVW einen Abstiegsplatz. Zu keinem Zeitpunkt gelang es der Windhagener Elf die richtige Einstellung zu Platz, Gegner und Spiel zu finden. Bereits nach 8 Minuten der Rückstand. Ein verlängerter Einwurf wird von Thomas Schmidt ohne große Gegenwehr aus kurzer Entfernung verwandelt. Nur wenig später die große Gelegenheit für Chr. Vollmert den Ausgleich zu besorgen. Aber aus kurzer Entfernung ballert er den Ball über das Heimbacher Tor. Vielleicht hätte ein Ausgleich die notwendige Ruhe in die Aktionen der Gäste elf gebracht. So blieb es über 90 Minuten eine zerfahrene Partie. Auch beste Freistoßpositionen am Heimbacher Strafraum blieben sämtlich ungenutzt und waren eher harmlose Torwartrückgaben. So kam es wie es kommen musste, Heimbach nutzte eine Konterchance, erneut durch Thomas Schmidt, zur 2 zu 0 Führung. Zu diesem Zeitpunkt nicht einmal unverdient.

Windhagen erhöhte endlich den Druck und kam eine Viertel Stunde vor Spielende durch einen Kopfballtreffer von Kai Flade zum Anschlusstreffer und lies für einen kurzen Moment Hoffnung aufkeimen, direkt erstickt durch eigene Dummheit. Das übliche Procedere. Der Torwart blockt den Ball um Zeit zu schinden und Windhagens Stürmer Vollmert versucht ihm den Ball abzunehmen. Als Folge der Rangelei erhält Vollmert die rote Karte. Vertretbar ja, aber dann musste auch Heimbachs Schlussmann mit vom Platz, der in der Nachspielzeit mit einer großartigen Parade den  Ball nach einem platzierten Flachschuss noch um den Pfosten drehte und so den Ausgleich verhinderte. Erst in den letzten 15 Minuten, und das in Unterzahl, gelang es Windhagen mehr Ordnung und Fluss in seine Aktionen zu bringen.

In einem insgesamt schwachen Spiel zu wenig in einer so bedeutungsvollen  Partie für Windhagen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Mannschaft in den verbleibenden beiden Spielen ihre Möglichkeiten in die Waagschale wirft und wie in der Vorsaison auf den letzten Drücker doch noch die Kurve kriegt.