SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

 

|14.09.2008 |

1 zu 1 bei der bis dahin noch punktlosen SG Steinefrenz.

Sonntag, 14.09.2008 14:30 Uhr 6. Spieltag
Spvgg Steinefrenz/W. - SV Windhagen 1:1 (0:0)

Ab der 70 Minute, also mit der überraschenden 1 zu 0 Führung  für die Heimmannschaft nahm das Spiel plötzlich richtig Fahrt auf.  Aber der Reihe nach.

Der SV Windhagen zeigt sich von Beginn an bemüht. Nach 7 Minuten aber die erste und gleichzeitig auch letzte Torgelegenheit für die heimische SG. Dennis Mutschlechner, verbal mit seinem Mitspieler beschäftigt, lässt seinen Gegenspieler ziehen, der nach Innen passt. Der Steinefrenzer Spieler trifft den Ball freistehend aus 7 m nicht richtig und so wird aus einer guten Torgelegenheit lediglich eine Torwartrückgabe.

 

Bilder vom Spiel....

 
Ab diesem Zeitpunkt spielten sich die meisten Aktionen bis zur 60 Minuten zwischen den Strafräumen ab. Viele Fehlpässe auf beiden Seiten prägten das Spiel. Die wenigen Aktionen über die Außen bedeutete aber die einzige Gefahr für das Tor. Zu selten machte  der Gast von den sich bietenden Räumen Gebrauch, was sowohl an der zurückhaltenden Laufarbeit in diesem Bereich als auch an den wenigen gezielten Zuspielen aus dem zentralen Mittelfeld lag. Viele gewonnene Zweikämpfe im Defensivbereich aber ebenso viele unnötige und unverständliche Fehlpässe im Spielaufbau führten zu einer hektischen und insgesamt niveauarmen Partie. Gerade die sehr bemühten Spitzen Fischer und Schmitz auf Windhagener Seite fanden wenig Unterstützung aus dem Mittelfeld. Und so blieb es bei fruchtlosen Einzelaktionen.

Ab der 60. Minute dominierte der Gast und erspielte sich eine deutliche Überlegenheit. Absolut unerwartet viel in dieser Phase die Führung für die Gast-geber. Unbedrängt und ohne Not findet ein Pass in die Windhagener Spitze lediglich einen Steinefrenzer Abwehrspieler, der durch ein weiträumiges Zuspiel den schnellen Gegenzug einleitet. Unstimmigkeiten in der Zuordnung und unentschlossenes Abwehrverhalten, viele Beine nebst Torwart am Ball und dennoch trudelte der Ball über die Windhagener Torlinie. Danach ergab sich noch die ein oder andere Kontergelegenheit, die allerdings ebenso ungenutzt blieb wie Abschlussversuche auf Windhagener Seite. Lobend zu erwähnen ist an dieser Stelle  die Moral der SVW-Spieler, die zwar durch den Rückstand für einen Moment angeschlagen wirkten, aber sofort auf den Ausgleich drängten und für diese Mühen auch durch das Tor von Christoph Vollmert in der 85. Minute belohnt wurden.

Ein verdienter Punkt, wenn gleich auch vom Zeitpunkt her ebenso glücklich, wie die Führung der Gastgeber. Fazit: der Patient „offensives Mittelfeld“ (Kreativabteilung und Flügelspiel) bedarf kurzfristig nicht nur einer Besserung, sondern unbedingt einer baldigen Genesung, um die vorhandenen Offensivqualitäten nutzen zu können und dem Sieg im ersten Pflichtspiel alsbald den oder besser noch die Nächsten folgen zulassen