SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

 

|22.03.2008|

1:1 zu Hause hält Mitkonkurrenten zumindest auf Distanz. 

Sonntag 22.03.2009 14:30 Uhr
SV Windhagen I – Spvgg. Steinefrenz 1:1


 
   
Die Personalprobleme reißen nicht ab. Stießen nach dem letzten Spiel in Feldkirchen mit Patrick Noisten und Michal Dasbach zwei Spieler zum Kader, fielen Dennis Mutschlechner arbeitsbedingt und Fabi Henseler krankheitsbedingt zwei Stammkräfte aus. Daran lag es aber nicht, dass die Heimmannschaft zu keinem Zeitpunkt an die Leistung vom Vorsonntag anknüpfen konnte. Jeder Balleroberung folgte wenig später der Ballverlust. Als Ursachen hierfür sind ein ganz schlechtes Spiel ohne Ball und fehlende Genauigkeit im Zuspiel anzuführen. Der böige Wind machte beiden Teams zu schaffen, so landeten eine Reihe von gut gedachten Zuspielen im Aus. Der Gast war von Beginn bemüht das Spiel zu bestimmen. Hatte auch nach 6 Minuten  die erste und in der ersten Halbzeit auch einzige Großchance, die aber aus kurzer Entfernung nicht zur Führung für Steinefrenz genutzt werden konnte. Zu überrascht schien der Spieler von der sich unerwartet ergebenden Abschlusschance.

Hüben wie drüben war das Spiel im weiteren Verlauf von einfachen Ballverlusten und dem beiderseitigen Bemühen, zumindest den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen, geprägt. Nicht verwunderlich, dass sich so gut wie keine nennenswerte Torgelegenheit ergab. Lediglich in der 25. Minute lies Windhagen nachlässig eine Flanke in den Strafraum zu, die dann trotz zweimaligem Abfälschen immer noch einen Steinefrenzer Abnehmer fand, der vor dem Tor keine Mühe hatte aus 7 m Entfernung zu verwandeln. Der Rückstand führte bei Windhagen zu noch mehr Verunsicherung im Ballbesitz und teils haarsträubenden Abspielfehlern, was allerdings auch vom Gast zu keinem Zeitpunkt zu weiteren guten Gelegenheiten genutzt werden konnte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Weitestgehend Bemühen auf beiden Seiten, was aber nicht wirklich durch guten Fußball belohnt wurde. Erst mit den Einwechselungen von Michael Dasbach, dem es gelang neben Tobi Schmitz etwas Struktur und sicheren Ballbesitz in die Reihen der Windhagener zu bringen, und Carsten Schellberg, der einen soliden Liberopart ablieferte, gelang es Windhagen gezielter Angriffe Richtung Steinefrenzer Tor zu fahren. So war es auch nicht verwunderlich, dass Michael „Ladi“ Dasbach nach schöner Einzelleistung mit einem Distanzschuss aus gut 20 m Torentfernung mit Unterstützung des Innenpfostens zum nicht unverdienten Ausgleich einnetzte.
Beiden Mannschaften bot sich in der Endphase der Partie noch jeweils eine gute Tormöglichkeit. Die erste hatte Tobi Schmitz, der nach einer der wenigen schönen Kombinationen des Spiels, ein Zuspiel von Aussen aus kurzer Entfernung über das Gäste Tor schoss. Nur wenig später ging ein Torschussversuch aus spitzem Winkel an Freund und Feind und am Windhagener Tor vorbei ins entfernte Seitenaus. Aufgrund der gezeigten Leistungen hatten letztlich beide Mannschaften keinen Sieg verdient und das Spiel einen dem Verlauf nach angemessenen Endstand.

Bilder vom Spiel